Zum Franken notierte der Dollar am Abend bei 0,8026 nach 0,8009 am Freitag. Auch zum Euro gewann er etwas an Wert: EUR/USD sank auf 1,1662 von 1,1681 vor dem Wochenende. Während der Pressekonferenz von US-Finanzminister Scott Bessent war der Euro kurzzeitig bis auf 1,1655 Dollar gefallen, erholte sich danach aber wieder. EUR/CHF bewegte sich mit 0,9360 kaum.

In ihrem «Wirtschaftskrieg» gegen den Iran will die US-Regierung Teheran komplett von der Weltwirtschaft isolieren. Neue Sanktionen zielen gemäss dem US-Finanzminister darauf ab, jede potenzielle Einnahmequelle der iranischen Revolutionsgarden zu unterbinden. Bessent kündigte härtere Sanktionen gegen iranische Unternehmen, Personen und Schiffe an. Finanzinstitute, die dem Iran bei Geldwäscherei helfen, droht zudem der Ausschluss aus dem US-Dollar-System. Sanktionen gegen Länder mit Iran-Geschäften wurden vorerst jedoch aufgeschoben, was die verhaltene Reaktion des Dollars erklären dürfte.

Übergeordnet bleibt die US-Währung angeschlagen. Die angekündigte Ausweitung der Rückkäufe langlaufender US-Anleihen hatte den Dollar zuletzt bis auf Mehrmonatstiefs gedrückt. Auch Berichte über eine mögliche Finanzierung der Käufe aus Mitteln des US-Finanzministeriums belasteten.

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(AWP)