Derweil hat sich die europäische Gemeinschaftswährung nach den Verlusten des Vortages stabilisiert und notiert aktuell bei 1,1585 Dollar. Während des Tages hatte sich das Währungspaar nicht allzu stark vom Fleck bewegt.
Eine Ausnahme war die Kursbewegung am Nachmittag nach einem TV-Interview des Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York, John Williams. Da rückte das EUR/USD-Paar kurzzeitig über die 1,16er-Marke. Laut Williams gibt es in den USA Anzeichen für eine geringere Inflation.
Die Auswirkungen der Zölle liessen nach und die höheren Energiepreise wirkten sich nicht auf andere Dienstleistungen aus, sagte er. Williams dämpfte so die Zinserhöhungserwartungen. Nach Einschätzung von Ökonomen ist eine Leitzinserhöhung im September aber immer noch denkbar.
Diese Erwartungen hatten von Notenbankchef Kevin Warsh und seiner zuletzt geäusserten Entschlossenheit zur Inflationsbekämpfung Auftrieb erhalten. Das stützte auch den Dollar. Williams hingegen gilt als geldpolitische Taube. Er spricht sich also im Zweifel gegen Zinserhöhungen aus.
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(AWP)
