Der Euro hat zum US-Dollar am frühen Abend weiter an Terrain eingebüsst und wird zu 1,1156 nach 1,1176 Dollar am späten Nachmittag gehandelt. Auch der Franken gibt zum Dollar nach. Aktuell kostet die US-Währung 0,8348 nach 0,8332 Franken am späten Nachmittag. Das Euro/Franken-Paar tritt indes bei 0,9314 auf der Stelle.
In der letzten Woche war der Kurs des Euro erstmals seit rund anderthalb Jahren unter die Marke von 1,12 Dollar gefallen. Als Gründe führen Marktbeobachter die schwachen Konjunkturdaten in Europa sowie die Sorgen um die Finanzlage Frankreichs und Zinserhöhungsspekulationen in den USA an.
Generell hat Experten zufolge die erhöhte Verunsicherung unter Anlegern zuletzt auch am Devisenmarkt zu Kursschwankungen geführt. Zwar müsse in absehbarer Zeit nicht mit einer neuen Eurokrise gerechnet werden, so ein Kommentar. Jedoch werde der hohe Schuldenberg in Frankreich zunehmend als chronisches Problem wahrgenommen.
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(AWP)
