Der Euro hat indes nicht nur zum Dollar zugelegt sondern auch zum Franken. Derzeit kostet er 0,9195, nach 0,9176 am Morgen und noch deutlicher unter 0,92 am Vortag.

Die US-Wähler haben die Republikaner von Präsident Donald Trump abgestraft und der Demokratischen Partei die Kontrolle über den Kongress beschert. Für die Ökonomen der Migros Bank lassen sich die ersten Marktreaktionen mit «weniger fiskalische Wachstumsfantasie, mehr Nachfrage nach Sicherheit» zusammenfassen. Und für Schweizer Unternehmen bleibe der Wechselkurs der unmittelbarste Einflusskanal. Lege der Franken zu, belaste dies die preisliche Wettbewerbsfähigkeit und schmälere den Frankenwert ausländischer Erlöse. «Exportorientierte Industrie- und Konsumgüterunternehmen stehen damit unter zusätzlichem Druck.

Etwas entspannter sieht dies Lombard Odier. Die direkten Auswirkungen der neuen Machtaufteilung auf die Schweiz drüften eher gering sein, gerade mit Blick auf die Handelspolitik und die Zölle, meinten die Ökonomen der Bank in einer Einschätzung. »Die Schweiz wird sicher nicht das Land sein, dass am stärksten von diesem Wahlausgang tangiert wird."

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(AWP)