Der Euro rückte indes über die Schwelle von 0,94 auf ein 52-Wochen-Hoch (0,9418) vor und geht derzeit zu 0,9408 Franken um. Zum Dollar musste die europäische Gemeinschaftswährung die Marke von 1,16 preisgeben und geht aktuell zu 1,1591 Dollar um.

Die jüngste militärische Eskalation im Nahen Osten mit gegenseitigen Angriffen der USA und des Iran sorgt generell für mehr Unsicherheit an den Finanzmärkten. Dabei werden die Inflationserwartungen angeheizt. Die Wahrscheinlichkeit für eine baldige Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank steigt, während in der Eurozone eine Zinserhöhung in der kommenden Woche als ausgemacht gilt.

Diese Erwartungen wurden durch die Inflationszahlen für die Eurozone im August bestätigt. Die Jahresinflationsrate stieg von 2,9 Prozent im Vormonat auf 3,3 Prozent. Die EZB strebt mittelfristig eine Jahresteuerung von zwei Prozent an. Im August hat sich der Anstieg der Energiepreise erneut beschleunigt. Hier meldet Eurostat ein Plus von 14,3 Prozent im Jahresvergleich.

Etwas schwächer als erwartet ausgefallene US-Industriedaten bewegten den Dollar derweil kaum. Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im August unerwartet deutlich eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex ISM signalisiert jedoch weiterhin ein robustes Wirtschaftswachstum.

awp-robot/mk

(AWP)