Auch der Schweizer Franken büsste zum Dollar an Terrain ein. Das Dollar/Franken-Paar rückt auf 0,8167 vor, nach 0,8142 am Nachmittag. Und die Gemeinschaftswährung kostet am Abend 0,9469 Franken. Am späten Nachmittag wurde der Euro noch zu tieferen 0,9447 Franken gehandelt.
Die am Nachmittag veröffentlichten Inflationsdaten aus den USA gaben dem Dollar weiteren Auftrieb. Die Jahresinflationsrate verharrte im August mit 3,4 Prozent deutlich über dem Ziel der US-Notenbank Fed von zwei Prozent. An den Finanzmärkten wird an der September-Sitzung des Fed zunehmend mit einer Leitzinserhöhung gerechnet.
Zudem hat sich die Stimmung unter US-Konsumenten angesichts der gestiegenen Treibstoffpreise eingetrübt. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima sank im September stärker als erwartet.
«Die US-Notenbank hat bereits Signale gesendet, dass sie die Zinsen anheben könnte, wenn der Inflationstrend sich nicht rasch abschwächt», kommentierte Commerzbank-Ökonom Christoph Balz. «Jetzt muss sie eigentlich springen. Bei der Sitzung am Mittwoch dürfte sie den Leitzins um 25 Basispunkte anheben.»
Im Fokus stand auch die Ölpreisentwicklung, dieses Mal aber mit einem Rückgang nach der jüngsten Rally. Für etwas Zuversicht sorgte, dass der Iran und Staaten am Persischen Golf am Montag über die umkämpfte Strasse von Hormus sprechen wollen. Dies betraf aber mehr den Aktienmarkt. Die Bewegungen am Devisenmarkt blieben daraufhin gering.
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(AWP)
