Der Euro hat seinerseits ebenfalls seine Talfahrt zum US-Dollar gestoppt. Er wird am frühen Abend zu 1,1475 nach 1,1491 am späten Nachmittag gehandelt. Das Euro/Franken-Paar tritt derweil bei Kursen von 0,9465 mehr oder weniger auf der Stelle.
Der US-Dollar hatte am Vorabend an Stärke gewonnen, nachdem die US-Notenbank Fed erstmals seit über drei Jahren die Leitzinsen anhob. Überraschend kam der Schritt für die Finanzmärkte zwar nicht. Doch bis zum Jahresende wird eine weitere Leitzinsanhebung erwartet.
Obwohl US-Präsident Donald Trump vehement eine Zinssenkung gefordert hatte, stimmten die Fed-Mitglieder überraschend einstimmig für die Anhebung um 0,25 Prozentpunkte. «Dass die Leitzinsen erhöht wurden, ist positiv zu sehen, denn so demonstrieren die Währungshüter Entschlossenheit und vor allem Unabhängigkeit gegenüber der US-Administration», kommentierten die Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen.
Ein weiterer Rückgang der zuvor steil gestiegenen Ölpreise dürfte ebenfalls etwas auf dem Dollar gelastet haben. Die USA sind ein Nettoexporteur von Öl und die US-Wirtschaft wird tendenziell weniger belastet. Rohöl wird zudem in Dollar gehandelt. Höhere Preise erhöhen also die Nachfrage nach dem Dollar.
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(AWP)
