Zum Franken hat die US-Valuta mit 0,8300 beim jüngste Anstieg eine weitere Wegmarke erreicht. Letztmals musste im Mai 2025 mehr für ein Dollar bezahlt werden. Das Währungspaar EUR/CHF liegt mit 0,9451 etwas über dem Niveau vom Freitagabend, zeigt sich aber insgesamt relativ stabil.

Die Commerzbank streicht in einer Markteinschätzung die derzeit geringe Volatilität an den Devisenmärkten hervor. Zusammen mit den hohen Zinserwartungen sei dies Ausdruck einer geringeren Unsicherheit über den künftigen geldpolitischen Kurs der wichtigsten Notenbanken. Dies erscheine plausibel, da sich die wirtschaftlichen Folgen des Nahost-Konflikts nach beinahe sieben Monaten Dauer besser abschätzen liessen als zu Beginn. Die Unsicherheit hinsichtlich der konjunkturellen Folgen habe spürbar nachgelassen.

Die Bank mahnt dennoch zur Vorsicht. Die ambitionierten Zinserwartungen und die niedrigen Volatilitäten im Devisenhandel signalisierten, dass die Märkte kaum mit grösseren geldpolitischen Überraschungen rechne. Diese Kombination erhöhe jedoch das Risiko schmerzhafter Marktkorrekturen.

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(AWP)