«Den Takt gibt heute der US-Arbeitsmarktbericht vor», heisst es in einem Marktkommentar. Ein starker Bericht würde die Markterwartungen an eine Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed im weiteren Verlauf des Jahres stützen. Am Markt wird damit gerechnet, dass sich die Zahl der Beschäftigten ausserhalb der Landwirtschaft im Juli um 80'000 erhöht hat und damit etwas stärker als im Juni. Die Arbeitslosenquote wird unverändert bei 4,2 Prozent erwartet.
Für die geldpolitischen Entscheidungen spielt in den USA bekanntlich die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt neben der Inflation eine wichtige Rolle. Zuletzt hatte das Fed Ende Juli den Leitzins unverändert gehalten. Aktuell erwarten für die nächste Sitzung Mitte September gut die Hälfte der Marktteilnehmer eine kleine Erhöhung, knapp die Hälfte geht von unveränderten Zinsen aus.
Das EUR/USD-Paar wird aktuell zu 1,1527 gehandelt und damit mehr oder weniger unverändert gegenüber dem Morgen bzw. dem Vorabend. Der Franken hat sich derweil von seiner gestrigen Schwäche gegenüber den Hauptwährungen etwas erholt: Das USD/CHF-Währungspaar notiert aktuell bei 0,8106 nach 0,8127 am frühen Morgen. Am Vorabend waren Kurse bis 0,8137 bezahlt worden.
Auch zum Euro hat sich der Franken etwas erholt. Das EUR/CHF-Paar geht aktuell zu 0,9343 um nach 0,9364 am Morgen, hier gingen die Kurse am Vorabend bis fast auf 0,9372 hoch und damit auf ein neues Jahreshoch. Klar über 0,94 notierte das Paar zuletzt ziemlich genau vor einem Jahr.
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(AWP)
