Das Dollar/Franken-Paar bewegt sich mit zuletzt 0,8098 nur wenig. Der Euro wird zum Dollar mit 1,1596 wieder knapp unter der Marke von 1,16 gehandelt. Zum Franken notiert die Gemeinschaftswährung bei 0,9390.
Die gestiegenen Ölpreise nähren zugleich die Sorge vor anhaltendem Inflationsdruck und damit über längere Zeit hohen Zinsen. Seit den jüngsten Äusserungen von US-Notenbankchef Kevin Warsh rechnen Marktbeobachter inzwischen mit Zeitdrittelsmehrheit mit einem Zinsschritt des Fed nach oben bei der nächsten Zinssitzung Mitte September.
Kaum neue Impulse lieferten am Vormittag Konjunkturdaten aus der Eurozone. Die Inflation stieg im August wie erwartet auf 3,3 Prozent von 2,9 Prozent im Juli. Gleichzeitig verharrte die Arbeitslosenquote bei 6,4 Prozent auf niedrigem Niveau, während sich die Stimmung in der Industrie etwas weniger stark als erwartet aufhellte. Insgesamt stützen die Daten damit die Erwartung einer weiterhin straffen Geldpolitik der Europäischen Zentralbank.
Am Nachmittag folgt in den USA mit dem ISM-Einkaufsmanagerindex für die Industrie ein weiterer wichtiger Konjunkturindikator.
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(AWP)
