Mittlerweile notiert der Greenback in etwa wieder auf dem Niveau, das er vor der Veröffentlichung am Mittwochnachmittag hatte. Gleichzeitig tendiert der Euro leicht fester. Während das Dollar/Franken-Paar mit aktuell 0,8274 in etwa dem Kurs von Donnerstagabend entspricht, steht das Euro/Dollar-Paar bei 1,1224 etwas höher als am Vorabend. Auch zum Franken hat sich der Euro leicht auf 0,9286 Franken verfestigt (Vorabend: 0,9273 Fr.).
In einem Kommentar heben auch die Experten der Commerzbank hervor, dass die überraschend hohen US-Konsumentenpreisdaten am Mittwoch und die gestrigen Detailhandelsumsätze sowie Produzentenpreise stärker als erwartet ausgefallen waren. «Damit verdichten sich die Anzeichen für einen zunehmend breit angelegten Preisauftrieb.» Dennoch habe der Dollar seine Gewinne vom Mittwoch nicht halten können.
Als Grund verweisen die Devisenexperten auf die Zinserwartungen an die US-Notenbank Fed. Nach den Inflationszahlen habe der Markt zunächst eine höhere Wahrscheinlichkeit dafür eingepreist, dass das Fed bereits auf seiner Sitzung in diesem Monat erneut die Zinsen anhebe. «Diese Erwartung wurde jedoch schnell wieder zurückgenommen. Ausschlaggebend dürften die eher vorsichtigen Äusserungen einiger FOMC-Mitglieder gewesen sein.»
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(AWP)
