Die europäische Gemeinschaftswährung kostet gegen Mittag 0,9433 Franken. Am frühen Morgen wurde der Euro noch zu 0,9416 Franken gehandelt.

Auch gegenüber dem US-Dollar notiert der Schweizer Franken mit 0,8107 etwas tiefer als am frühen Morgen (0,8091). Die europäische Gemeinschaftswährung hat sich gegenüber dem US-Dollar in dieser Zeit kaum bewegt, wie das Kursniveau von 1,1636 zeigt.

Angesichts der hartnäckigen Inflation wird am Markt von der EZB überwiegend eine Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte erwartet. «Der Schritt ist fast 100 Prozent eingepreist», meinen die Experten der Commerzbank.

Besonders interessieren daher Aussagen zum künftigen Zinspfad. Und dabei seien die Risiken für den Euro «eher asymmetrisch verteilt», so der Commerzbank. «Für einen stärkeren Euro muss die EZB schon sehr falkenhaft klingen, für einen schwächeren Euro aber nur die fortgeschrittenen Erwartungen enttäuschen.» Denn in den letzten Wochen seien für die nächsten Monate deutlich höhere Zinsen eingepreist worden.

Am Freitag folgen dann noch Inflationsdaten aus den USA, die wichtige Impulse für die Zinsentscheidung der US-Notenbank in der kommenden Woche liefern dürften.

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(AWP)