Das Dollar/Franken-Paar notiert am Dienstagabend bei 0,8090 nach etwas höheren 0,8098 am Nachmittag. Die europäische Gemeinschaftswährung hat sich gegenüber dem US-Dollar in dieser Zeit ebenfalls minimal dazugewonnen, wie das Kursniveau von 1,1629 zeigt (Nachmittag: 1,1622). Das Euro/Franken-Paar tritt bei Kursen von 0,9408 mehr oder weniger auf der Stelle.

Nach Einschätzung der Experten der LBBW wartet der Markt auf die anstehende Zinssitzung der EZB. «Die Märkte gehen inzwischen nahezu einhellig davon aus, dass die EZB auf ihrer Sitzung am kommenden Donnerstag ihre Leitzinsen um 25 Basispunkte nach oben nehmen wird», heisst es in einem Kommentar.

Eine entsprechende Entscheidung der EZB dürfte daher inzwischen mehr oder weniger vollständig an den Finanzmärkten eingepreist sein. «Alles andere wäre eine Überraschung und würde die Märkte irritieren», so die Experten.

Auch Yen wenig verändert

Der japanische Yen hat seinen jüngsten Höhenflug zunächst gestoppt. Der Yen war an den vergangenen Tagen zum Dollar deutlich gestiegen.

Hilfreich sei dabei für den Yen, dass die Daten weiterhin eine baldige stärkere geldpolitische Straffung durch die japanische Notenbank unterstützen, schreiben die Experten der Commerzbank. So ist die japanische Wirtschaft im zweiten Quartal stärker gewachsen als erwartet.

«Mittlerweile ist eine Zinserhöhung in der kommenden Woche zu knapp 96 Prozent eingepreist und der Markt geht danach von rasch folgenden weiteren aus», heisst es in einem Kommentar. «Solange die Erwartungen weiterhin derart falkenhaft korrigieren, dürfte es der Yen leicht haben, weiter aufzuwerten.»

awp-robot/ls/

(AWP)