Am Abend geht das Dollar/Franken-Paar bei 0,8111 um nach 0,8115 am Mittag. Die europäische Gemeinschaftswährung hat sich gegenüber dem «Greenback» in dieser Zeit leicht aufgewertet und notiert bei 1,1541 nach 1,1534 am Mittag. Das Euro/Franken-Paar trat bei Kursen von 0,9361 mehr oder weniger auf der Stelle.
Hohe Unsicherheit im Nahen Osten
An den Finanzmärkten schwindet die Geduld mit dem Verlauf der Verhandlungen für ein Ende des Iran-Kriegs und eine Öffnung der Strasse von Hormus. Die Ölpreise standen im Tagesverlauf zeitweise unter Druck, legten zuletzt aber wieder zu.
Der pakistanische Verteidigungsminister Khawaja Asif hatte gesagt, dass die Signale der vergangene Tage darauf hindeuteten, dass die USA und der Iran «kurz vor einer Art Einigung stehen». Die Unsicherheit bleibt jedoch hoch. Schliesslich wurden bisher Hoffnungssignale immer wieder enttäuscht. Die Auswirkungen am Devisenmarkt hielten sich jedoch in Grenzen.
Leichter Rückgang der Inflation erwartet
Der Markt wartet nun auf die US-Konsumentenpreisdaten für den Monat Juli, die am Mittwoch veröffentlicht werden. Es wird ein leichter Rückgang der Inflationsrate auf 3,4 Prozent erwartet.
Zuletzt haben sich Spekulationen auf eine Zinserhöhung der US-Notenbank Fed im weiteren Verlauf des Jahres abgeschwächt. Insbesondere durch den enttäuschenden Arbeitsmarktbericht der US-Regierung vom vergangenen Freitag hätten die Zinserwartungen einen Dämpfer erhalten, hiess es in einer Analyse der Landesbank Hessen-Thüringen.
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(AWP)
