Das US-Dollar/Franken-Paar notiert aktuell bei 0,8185 und hat sich damit zuletzt eher seitwärts bewegt. Das bisherige Jahreshoch von 0,8208 von Ende Juli bleibt damit in Sichtweite. Auch beim Euro/Dollar-Paar hat sich bei einem Stand von 1,1547 seit dem Vorabend nicht viel getan. Ebenso tritt das Euro/Franken-Paar bei 0,9452 mehr oder weniger auf der Stelle.

An seiner dritten Zinssitzung dürfte der neue Fed-Vorsitzende Kevin Warsh erstmals die Leitzinsen anheben. An den Finanzmärkten geht angesichts der hohen Inflation eine Mehrheit von mehr als 90 Prozent von einer Erhöhung der Zinsspanne um 0,25 Prozentpunkte aus. Die Spannung bleibt aber gross, da Warsh bisher auf klare Signale für die Finanzmärkte verzichtet hat.

Getrieben wird die Inflation vor allem durch höhere Energiepreise. Der Ausblick ist hier düster: Eine Trendwende ist angesichts der jüngsten Zuspitzung der Lage im Nahen Osten nicht in Sicht. Vor diesem Hintergrund stieg die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen am gestrigen Dienstag über die viel beachtete Marke von 5 Prozent.

Die Debatte habe sich von der Frage, ob das Fed die Zinsen anheben werde, hin zu der Frage verlagert, in welchem Umfang eine (geldpolitische) Straffung in diesem Zyklus erforderlich sein werde, um die Preisstabilität wiederherzustellen, kommentiert ein Stratege. Ein nur einmaliger Zinserhöhungsschritt sei in seinen Augen unwahrscheinlich.

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(AWP)