Die um Arbeitstagseffekte bereinigten Dienstleistungsumsätze stiegen im Juni zum Vorjahresmonat um 7,9 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Mittwoch aufgrund provisorischer Ergebnisse mitteilte. Zuvor hatten die Umsätze im Juni um revidiert 7,0 Prozent, im Mai um revidiert 8,7 Prozent und im April um revidiert 10,5 Prozent zugelegt. Im März hatte ein Plus von 3,6 Prozent resultiert. Im Januar und Februar waren die Umsätze dagegen um 2,7 beziehungsweise 0,6 Prozent gesunken.
Der Zuwachs im Juni ist insbesondere auf höhere Umsätze im Rohstoffhandel (+23,1 Prozent), bei Informationsdienstleistungen (+17,3 Prozent) sowie im Bereich Architektur- und Ingenieurbüros; technische, physikalische und chemische Untersuchungen (+14,5 Prozent) zurückzuführen.
Deutlich tiefer waren die Umsätze dagegen bei den Wach- und Sicherheitsdiensten sowie Detekteien (-8,4 Prozent), bei der Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen (-8,2 Prozent) sowie im Grosshandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren (-6,3 Prozent).
(AWP)
