Die um Arbeitstagseffekte bereinigten Dienstleistungsumsätze stiegen im Juni zum Vorjahresmonat um 6,8 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag aufgrund provisorischer Ergebnisse mitteilte. Zuvor hatten die Umsätze im Mai um revidiert 8,5 Prozent und im April um revidiert 10,2 Prozent zugelegt. Im März hatte ein Plus von 3,6 Prozent resultiert. Im Februar und Januar waren die Umsätze dagegen um 2,7 beziehungsweise 0,6 Prozent gesunken.

Der Zuwachs im Juni ist insbesondere auf höhere Umsätze bei den Informationsdienstleistungen (+20,8 Prozent), im Rohstoffhandel (+20,1 Prozent) sowie im übrigen Grosshandel ohne Rohstoffhandel (+16,9 Prozent) zurückzuführen.

Deutlich tiefer waren die Umsätze dagegen bei den Wach- und Sicherheitsdiensten sowie Detekteien (-9,6 Prozent), bei den audiovisuellen Medien und im Rundfunk (-7,9 Prozent) sowie im Grosshandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren (-7,4 Prozent).

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(AWP)