Zunächst bekommt man nur einen Dot pro Nutzer - aber mit der Zeit solle eine Vielzahl solcher Agenten für die Nutzer im Einsatz sein. Kommuniziert mit der Software wird über einen Chat. Für einzelne Wissensbereiche in Unternehmen - etwa Buchhaltung, Marketing oder Rechtsfragen - soll es spezialisierte Dots geben.
Von Meta überholt
Meta hatte erst vor wenigen Wochen einen ähnlich funktionierenden KI-Assistenten mit dem Namen Muse zunächst in den USA gestartet, der auf Verbraucher ausgerichtet ist. Die Muse-App erklomm danach die Spitzenposition im US-App-Store von Apple , und Meta wurde an der Wall Street nach Milliarden-Investitionen in KI-Infrastruktur wieder als ein aussichtsreicher Anwärter im Wettbewerb eine führende Rolle bei Künstlicher Intelligenz gesehen. ChatGPT hatte den Hype um Künstliche Intelligenz erst ausgelöst, bei dem neustens KI-Assistenten kam Meta dem Vorreiter aber zuvor.
Vorfälle bei Tests der KI-Agenten von OpenAI hatten in den vergangenen Wochen die Sorgen und Ängste rund um Künstliche Intelligenz verstärkt. In dem bisher aufsehenerregendsten Fall brach Künstliche Intelligenz des ChatGPT-Entwicklers aus einer abgesicherten Testumgebung aus und hackte sich ungeplant in Computer einer anderen KI-Firma, der Plattform Hugging Face. Kurz vor der Entwicklerkonferenz wurde zudem bekannt, dass OpenAI die Veröffentlichung eines neuen KI-Modells wegen Sicherheitsbedenken absagte.
Das Modell mit dem Namen GPT-6.1 Astra sollte demnach in den kommenden Tagen oder Wochen herauskommen. Auf der Entwicklerkonferenz wurde stattdessen die etwas weniger leistungsstarke Version GPT-6.1 Sol vorgestellt. Altman sagte dem Sender CNBC, es passiere öfter, dass ein getestetes Modell den Ansprüchen nicht genüge./so/DP/he
(AWP)
