Barsani teilte weiter mit, dass auch eine Residenz des Direktors des regionalen Sicherheitsdienstes Ziel der Angriffe in einer Gegend, die rund 20 km nordöstlich der Stadt Erbil liegt, gewesen sei. Barsani sprach von einem «direkten Angriff auf die Sicherheit und Stabilität in der Region Kurdistan».

Bislang hat sich niemand zu dem Angriff bekannt. Die Region Kurdistan steht immer wieder unter Beschuss durch den Iran und ihm nahestehende schiitische Milizen im Irak. Teheran betrachtet die autonome Region Kurdistan als Verbündeten des Westens und Israels auf irakischem Boden.

Im März war auch die Residenz des Präsidenten der Autonomen Region Kurdistan, Nechirvan Barsani, Ziel eines Angriffs./wh/DP/jha

(AWP)