Durch die Sanktionen werden sämtliche Vermögenswerte der genannten Personen und Unternehmen in den USA gesperrt und Geschäfte mit ihnen untersagt. Finanzinstitute müssten «auf die harte Tour» lernen, dass es die USA mit ihrer wirtschaftlichen Isolation des Irans ernst meinten, sagte US-Finanzminister Scott Bessent laut der Mitteilung.

Der US-Finanzminister hatte vergangene Woche angekündigt, dass sein Land den Iran mit neuen Sanktionen wirtschaftlich noch weiter isolieren und so die Führung in Teheran in die Knie zwingen wolle. Einen konkreten Überblick über sämtliche geplante Massnahmen gab er dabei allerdings nicht.

Sein Ministerium kündigte an, dass sogenannte Sekundärsanktionen gegen Länder und Organisationen verhängt werden könnten, die in den Wirtschaftsbereichen digitale Vermögenswerte, Technologie, Gold, Luftfahrt und Schifffahrt noch Geschäfte mit dem Iran machen. Nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump sollte der Iran durch einen «Wirtschaftskrieg» und einen «wirtschaftlichen D-Day» isoliert werden.

Die Vereinten Nationen, die USA und die Europäischen Union haben im Laufe der Jahre bereits umfangreiche Sanktionen gegen den Iran verhängt. Dementsprechend blieb zunächst unklar, inwiefern der neuerliche Druck der USA nun Bewegung in den festgefahrenen Iran-Krieg bringen soll./fsp/DP/zb

(AWP)