Emirates-Präsident Tim Clark hat zwar auch ein Auge auf die längere Version A350-1000 geworfen. Allerdings übte er scharfe Kritik an den Triebwerken, die vom britischen Hersteller Rolls-Royce stammen. Aus seiner Sicht sind die Wartungszyklen der Triebwerke deutlich zu kurz. Er werde keine A350-1000 bestellen, bevor Rolls-Royce diesen Missstand behoben habe, hatte er vor Journalisten auf der Messe gesagt. Airbus-Verkaufschef Christian Scherer sagte hingegen, die Triebwerke seien «vollkommen in Ordnung». Dabei verwies er auf die zahlreichen Bestellungen in diesem Jahr.

Emirates war die grösste Abnehmerin des Airbus A380, des grössten Passagierjets der Welt. Derzeit hat sie 116 Maschinen des Typs in ihrer Flotte. Airbus hat die Produktion der doppelstöckigen A380 jedoch mangels Nachfrage eingestellt und die Entwicklung einer von Emirates gewünschten sparsameren Neuauflage abgelehnt./stw/mis

(AWP)