In den ersten neun Monaten stieg der Umsatz von Engie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 3 Prozent auf 54,3 Milliarden Euro. Vor Zinsen und Steuern blieben davon mit knapp 7 Milliarden Euro sogar rund 10 Prozent mehr übrig. Dabei half auch die im Frühjahr erfolgte Milliarden-Übernahme des britischen Netzbetreibers UK Power Networks, der seit Mai fast eine halbe Milliarde beisteuerte. Aus eigener Kraft hätte Engie das Ergebnis um 3,3 Prozent gesteigert.

«Das dritte Quartal ist etwas besser verlaufen als erwartet, und wir haben gute Klarheit für das vierte Quartal», sagte Finanzchef Pierre-Francois Riolacci in einer Telefonkonferenz. Dies sei auf Kosteneinsparungen, eine Erholung der Strompreise und günstigere Bedingungen auf den Gasmärkten zurückzuführen, erklärte er. Der Iran-Krieg hat die Energiemärkte in diesem Jahr durcheinandergewirbelt, wodurch Unternehmen wie Engie - das im Gashandel tätig ist - von den Preisschwankungen profitieren konnten./lew/tav/jha/

(AWP)