An Gebäuden seien Schäden in Höhe von etwa 24,5 Billionen Pesos (etwa 6,8 Milliarden Euro) entstanden, an Infrastruktur in Höhe von 5,5 Billionen Pesos (etwa 1,5 Milliarden Euro). Es handle sich um eine Schätzung eines privaten Unternehmens.
Knapp 27'000 Wohnhäuser seien zerstört, mehr als 120'000 seien beschädigt worden. «Stellen Sie sich das Ausmass der Katastrophe vor», sagte de la Espriella.
Shakira verspricht Hilfe für Schulen
Am Montag hatte der aus Kolumbien stammende Weltstar Shakira das schwer betroffene Departamento Chocó an der Pazifikküste besucht und finanzielle Hilfe beim Wiederaufbau zerstörter Schulen versprochen. Ihrer Stiftung «Pies Descalzos» (Barfuss) seien bereits Spenden in Höhe von einer Million US-Dollar für den Wiederaufbau zugesagt worden, sagte sie.
Bei dem Erdbeben der Stärke 7,4 am 10. August kamen nach vorläufigen Angaben des Präsidenten 289 Menschen ums Leben. Noch immer werden Tote aus den Trümmern geborgen - zuletzt meldete ein Einsatzteam aus Israel den Fund dreier Leichen in der Millionenstadt Cali. Mehr als 4.000 Menschen wurden de la Espriella zufolge verletzt, 143 gelten noch als vermisst./alz/DP/jha
(AWP)
