Der Konzernumsatz wuchs im dritten Quartal dank einer soliden Nachfrage nach Mobilfunkequipment um 6 Prozent auf 59,5 Milliarden Kronen. Unter dem Strich stand im Quartal ein Gewinneinbruch um rund die Hälfte auf 5,8 Milliarden Kronen zu Buche. Ein Jahr zuvor hatte Ericsson sich für den Verkauf des US-Telekomdienstleisters Iconectiv einen Einmalertrag gutgeschrieben.

Narvinger hat in diesem Monat den Chefposten bei den Schweden in einem schwierigen Umfeld übernommen. Die geopolitische Unsicherheit bleibe erhöht, sagte der Manager. Bereits seit vielen Jahre müht sich der Konzern mit einer schleppenden Nachfrage nach seiner 5G-Netztechnik, Vorgänger Börje Ekholm strich Jobs und senkte die Kosten. Narvinger legt nun in einem ersten Schritt die beiden Asiensparten des Unternehmens zusammen, um die Geschäftsstruktur zu vereinfachen./men/mis/stk

(AWP)