⁠Die Verbraucher, insbesondere wohlhabende und jüngere Zielgruppen, gönnten sich im ersten ⁠Quartal des Geschäftsjahres trotz der wirtschaftlichen Unsicherheit hochwertige Hautpflegeprodukte und Parfüms der Marken ‌Le Labo, Tom Ford oder Jo ‌Malone. Das trieb den Umsatz ​von Estee Lauder um sieben Prozent auf 3,72 Milliarden Dollar nach oben, wie der Konzern am Montag mitteilte. Analysten hatten mit weniger gerechnet und laut LSEG-Daten im Schnitt einen ‌Anstieg um etwa fünf Prozent erwartet.

Nun prognostiziert der Rivale von L'Oreal und LVMH für das laufende Geschäftsjahr 2026/2027 ein organisches Umsatzwachstum zwischen ​vier und 5,5 Prozent, statt wie bisher ​drei bis fünf Prozent. Auch ​beim Gewinn ist Estee Lauder optimistischer und rechnet mit 3,20 bis 3,45 ‌Dollar pro Aktie, verglichen mit der früheren Prognose von 3,10 bis 3,35 Dollar.

Konzernchef Stephane de La Faverie führt die ​Entwicklung auf ​seine Strategie «Beauty Reimagined» zurück, ⁠die Innovationen und den Einsatz von KI ​beschleunigen, aber auch ⁠die Betriebsabläufe straffen und Kosten durch einen Abbau von Stellen ‌senken soll. «Das Wachstum beschleunigt sich, die Rentabilität steigt deutlich an, und die Auswirkungen von 'Beauty Reimagined' werden ‌in unserem gesamten Geschäft immer deutlicher», erklärte de ​La Faverie.

(Reuters)