Die Arbeitslosenquote lag bei 2,9 Prozent nach 3,0 Prozent im Vormonat, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Montag bekanntgab. In erster Linie waren saisonale Faktoren dafür verantwortlich. Zugleich meldet das Seco einen klaren Rückgang bei der Kurzarbeit im Monat März.
Ende Juni waren in den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) schweizweit insgesamt 137'751 Personen als arbeitslos registriert, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Montag bekanntgab. Das waren 2524 weniger als im Mai.
Die Arbeitslosenquote sank in der Folge auf 2,9 Prozent von 3,0 Prozent im Vormonat, während die saisonbereinigte Quote bei 3,1 Prozent verharrte. In dieser Kennzahl werden saisonale Effekte zur besseren Einschätzung der Lage auf dem Arbeitsmarkt berücksichtigt, die aufgrund der Wetterlage das Bild etwa auf dem Bau oder im Gastgewerbe verzerren können.
Kurzarbeit geht zurück
Die Zahl der Stellensuchenden stieg derweil im Juni nur leicht um 316 auf 225'791, wie es weiter hiess. Die Stellensuchendenquote verblieb so bei 4,8 Prozent. Zugleich waren bei den RAV 47'244 offene Stellen gemeldet, 2527 mehr als im Mai. Von den offenen Stellen unterlagen 31'133 Stellen der Meldepflicht, die für Berufsarten mit einer Arbeitslosenquote von mindestens 5 Prozent gilt.
Die Lage bei der Kurzarbeit, zu der das Seco jeweils mit Verzögerung Daten publiziert, hat sich im März 2026 weiter verbessert. Damals waren mit 9961 Personen insgesamt 2105 weniger von Kurzarbeit betroffen als noch im Februar. Die Anzahl der Betriebsabteilungen in Kurzarbeit verringerte sich um 56 auf noch 707.
(AWP)

