«Wer einen Euro in Vorbeugung und Klimaanpassung investiert, spart zehn Euro für Wiederaufbau und Reparaturen», kommentierte EIB-Präsidentin Nadia Calviño.

Was gefördert werden soll

Das Geld soll in Projekte innerhalb und ausserhalb der EU fliessen, die Regionen besser gegen Hitzewellen, Dürren, Waldbrände und Überschwemmungen schützen. Dazu zählen etwa widerstandsfähigere Energienetze und öffentliche Gebäude, eine bessere Wasserversorgung sowie wassersparende Bewässerung und klimaresiliente Anbaumethoden in der Landwirtschaft.

Daneben will die EIB Unternehmen und Behörden dabei unterstützen, Klimarisiken früh zu erkennen und geeignete Schutzmassnahmen zu finden. Auch Firmen, die etwa moderne Kühlsysteme oder wassersparende Technologien auf den Markt bringen, sollen gefördert werden.

Die EIB mit Sitz in Luxemburg ist nach eigenen Angaben die weltgrösste Förderbank und als EU-Institution für langfristige Finanzierungen zuständig - Eigentümer sind die Mitgliedstaaten. Die Bank soll grundsätzlich Investitionen unterstützen, die zur Erreichung der politischen Ziele der EU beitragen./bro/DP/stk

(AWP)