Der von der Schweiz überarbeitete Leistungsplan erfüllt die Kriterien im Bereich der Kosteneffizienz, wie einem kürzlich veröffentlichten Bericht des Leistungsüberprüfungsausschusses zu entnehmen war. Darauf basierend empfehle er der Europäischen Kommission, den vorgelegten Leistungsplan aus der Schweiz zu genehmigen. Der Entscheid der Europäischen Kommission steht noch aus.

Die Schweizer Flugsicherungsgesellschaft Skyguide wertet den Bericht des EU-Ausschusses «als positives Zeichen», wie ein Sprecher von Skyguide am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Schweizer Leistungsplan für Skyguide

Der Leistungsplan legt für die Flugsicherungsgesellschaft Skyguide Ziele in den Bereichen Sicherheit, Umwelt, Verkehrskapazität und Kosteneffizienz verbindlich fest, wie das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) auf seiner Webseite schreibt. Der Plan gilt jeweils für eine bestimmte Referenzperiode.

Der überarbeitete Plan betrifft die Periode 2025 bis 2029. Dieser muss aufgrund des geltenden Luftverkehrsabkommens zwischen der Schweiz und der EU von der Europäischen Kommission genehmigt werden.

Einheitlicher europäischer Luftraum

Im März dieses Jahres war der EU-Ausschuss zum Schluss gekommen, dass das Bazl Korrekturmassnahmen vorlegen müsse, damit der Leistungsplan mit den unionsweiten Zielen im Einklang stehe. Der Bund habe in der Folge im Juni Leistungsziele mit einer verbesserten Kosteneffizienz vorgelegt.

Die EU verfolgt aufgrund des zunehmenden Luftverkehrs das Ziel eines einheitlichen europäischen Luftraums. Dabei soll der Flugverkehr möglichst sicher, kosteneffizient und umweltfreundlich bewältigt werden, wie auf der Webseite des Bazl weiter zu lesen war. Die nationalen Leistungspläne sollen zu diesem Ziel beitragen.

(AWP)