Kallas betonte, dass die EU den Druck auf Russland nicht verringern werde. An diesem Montag wollten die EU-Aussenminister so viele neue Personen und Organisationen wegen ihrer Unterstützung für Russlands Kriegsmaschinerie sanktionieren wie noch nie seit Kriegsbeginn.
Moskau antwortete mit einer harschen Kritik an Kallas. «Plutarch sagte: »piscis primum a capite foetat« - der Fisch fängt am Kopf an zu stinken», sagte Russlands Aussenamtssprecherin Maria Sacharowa der Staatsagentur Tass. «Heutzutage gibt es eine Fortsetzung dieser Weisheit: Und die EU - bei Kallas.»
US-Präsident Trump hatte zuvor nach einem Gespräch mit Putin eine Vereinbarung zu Lieferungen von Hunderttausenden Tonnen Diesel aus Russland verkündet. Die USA wollen dafür vorübergehend Sanktionen gegen russischen Diesel aufheben. Der Kreml bestätigte den Deal. Trump steht in den USA angesichts gestiegener Spritpreise vor den wichtigen Zwischenwahlen in weniger als einem Monat aktuell stark unter Druck./aha/DP/zb
(AWP)
