Kallas hatte zu Beginn der Beratungen am Montagmorgen gesagt, man wisse, dass einige EU-Länder über Abfangraketen verfügten, deren Nutzungsdauer bald ablaufe. Es wäre deshalb gut, diese der Ukraine zu überlassen, die sie zum Schutz ihrer Bevölkerung einsetzen könne.

Welche EU-Länder Abfangraketen abgeben könnten, sagte Kallas nicht. Nach Angaben von Diplomaten soll es vor allem um Griechenland und Spanien gehen.

Die Ukraine hatte ihren aktuellen Bedarf an Abfangraketen zuletzt mit rund 300 Stück angegeben. Ein länger anhaltender Mangel könnte besonders mit Blick auf russische Angriffe auf die Energieinfrastruktur im Winter problematisch werden./aha/DP/jha

(AWP)