Mit der Strategie sollen die Regionen unterstützt und ihre wirtschaftlichen sowie sozialen Entwicklungspotenziale gehoben werden. Die Bürgerinnen und Bürger sollen die besonderen Möglichkeiten ihrer Regionen besser nutzen können, teilte die Behörde mit.

Wirtschaftliche, ökologische und soziale Ziele

So soll etwa die Wettbewerbsfähigkeit und der Zugang zum EU-Binnenmarkt für die Regionen verbessert werden. Potenzial gibt es der Kommission zufolge unter anderem bei erneuerbaren Energien sowie in der Forschung und Raumfahrt. Die Anpassung an den Klimawandel soll verbessert und ökologische Herausforderungen sollen bewältigt werden. Ausserdem will die Behörde mit dem Vorstoss unter anderem Beschäftigung, den Zugang zu Bildung und soziale Inklusion fördern und Armut verringern.

Die neun Regionen in äusserster Randlage sind die abgelegensten Gebiete der EU: Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte, Réunion und Saint-Martin (Frankreich), die Azoren und Madeira (Portugal) sowie die Kanarischen Inseln (Spanien). Sie liegen im Atlantik und im Indischen Ozean, im karibischen Raum sowie in Südamerika. Dadurch erstreckt sich die Präsenz der EU über drei Kontinente. Damit spielen sie nach Einschätzung der Kommission in einem sich rasch wandelnden globalen Kontext eine wichtige geostrategische Rolle./rdz/DP/nas

(AWP)