Damit hat sich das Wachstum der Geldmenge M3 bereits den dritten Monat in Folge beschleunigt und das stärkste Wachstum seit Juli 2025 erreicht. Volkswirte hatten mit einem noch stärkeren Wachstum gerechnet und waren von einem Anstieg der Jahresrate auf 3,5 Prozent ausgegangen.

Die enger gefasste Geldmenge M1 stieg im Jahresvergleich deutlich schwächer als im Monat zuvor, um 3,1 Prozent. Im Juni hatte die Rate noch revidiert 3,5 Prozent betragen. M1 gilt unter Ökonomen als Konjunkturindikator.

Das Wachstum der Kreditvergabe an private Haushalte stieg um 3,1 Prozent im Jahresvergleich, nach 3,0 Prozent im Monat zuvor. Deutlich höher lag das Wachstum bei den Unternehmenskrediten. Unternehmen ausserhalb der Finanzbranche bekamen 4,4 Prozent mehr Kredite als vor einem Jahr, nachdem die Rate im Juni noch bei 4,0 Prozent gelegen hatte./jkr/jsl/stk

(AWP)