Der von Sentix erhobene Konjunkturindikator legte im Juli um 10,3 Punkte auf minus 3,1 Punkte zu, wie das Analyse-Institut am Montag in Limburg mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf minus 10,0 Punkte gerechnet.

Bereits im Mai und Juni hatte sich der Indikator erholt. Im März und April hatten die Auswirkungen des Iran-Kriegs und der sprunghafte Anstieg der Rohölpreise den Indikator noch stark unter Druck gesetzt.

«Rückenwind liefert die deutliche Aufhellung der deutschen Konjunktur», heisst es in der Mitteilung. «Die neuesten politischen Massnahmen scheinen bei den Anlegern Eindruck zu machen.» In Deutschland verbesserte sich der Indikator von minus 28,5 auf minus 19,4 Punkte.

(AWP)