Der Preis für die reine Energielieferung bleibt im kommenden Jahr bei allen Produkten der Grundversorgung unverändert, wie der Energieversorger EWZ am Donnerstag mitteilte. Kundinnen und Kunden bezahlen weiterhin die Produktionskosten des eigenen Kraftwerkparks und sind dadurch weitgehend vor Schwankungen an den Strommärkten geschützt.

Anpassungen gibt es hingegen beim Netznutzungstarif sowie bei den Messkosten. Das monatliche Messentgelt für die Bewirtschaftung der Zähler steigt von 6,90 auf 7,60 Franken. Demgegenüber sinken die vom nationalen Übertragungsnetzbetreiber Swissgrid weiterverrechneten Abgaben leicht.

In der Stadt Zürich gehen die kommunalen Abgaben spürbar zurück. Dies liegt an einer Verlegung der Finanzierung: Der Bau und Betrieb der öffentlichen Beleuchtung wird ab 2027 nicht mehr über die Stromrechnung abgewickelt, sondern gemäss kantonalen Vorgaben über die allgemeinen Steuern gedeckt.

(AWP)