«Insgesamt würde es mir schwerfallen, die Finanzierungsbedingungen als restriktiv zu bezeichnen», sagte Warsh an seinem Auftritt beim jährlichen Notenbanktreffen in Jackson Hole. Die Lage bei der Inflation habe sich zuletzt «nicht massgeblich verbessert». Das Fed müsse reagieren, sollte sich die Teuerung nicht «zügig» in Richtung des Zielwerts von 2 Prozent bewegen. Um die Inflation mache er sich derzeit mehr Sorgen als um den Arbeitsmarkt.
LBBW-Experte Elmar Völker sieht damit eine Zinserhöhung im September als ernsthafte Möglichkeit. Entscheidend dürften die kurz vor der Fed-Sitzung am 15. und 16. September veröffentlichten US-Inflationsdaten für August werden. «Schwächt sich die Kerninflation nicht ab, dann ist eine Zinserhöhung ernsthaft im Spiel», erklärte Völker. Die Entscheidung könnte aus seiner Sicht «auf Messers Schneide stehen».
(AWP)
