Inoverde bündelt die Lagerung, Verarbeitung und Vermarktung von Kern- und Steinobst künftig an den Standorten Perroy VD und Charrat VS. Sursee sei der älteste und kleinste Verarbeitungsstandort. Dort wären in den kommenden Jahren hohe Investitionen nötig geworden, die sich angesichts des starken Preis- und Kostendrucks sowie der vergleichsweise geringen Mengen nicht rechtfertigen liessen, hiess es in der Mitteilung.
Für die betroffenen Beschäftigten kommt ein Sozialplan zum Einsatz. Für sie sollen nach Möglichkeit Stellen an anderen Standorten von Inoverde oder innerhalb der Fenaco-Landi-Gruppe gefunden werden. Andernfalls will das Unternehmen bei der Stellensuche unterstützen.
Auch für die Obstproduzenten soll es Anschlusslösungen geben. Inoverde arbeitet dafür mit der Tobi Seeobst AG aus Bischofszell zusammen. Bereits heute stammt mehr als die Hälfte der in Sursee verarbeiteten Mengen aus der Ostschweiz.
Inoverde beschäftigt insgesamt mehr als 400 Personen an 14 Standorten und gehört zur Fenaco-Genossenschaft. Die Tochter übernimmt Früchte, Gemüse und Kartoffeln von mehr als 1000 Schweizer Landwirtschaftsbetrieben und bringt sie in den Handel.
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(AWP)
