Herausforderungen bestünden derzeit vor allem in der Logistik und mit den damit verbundenen Lieferzeiten, teilte die in Bern ansässige Fenaco, der unter anderen Volg und Landi angehören, am Donnerstag mit. Die aktuelle Situation erfordere Flexibilität.

«Wir gehen heute davon aus, dass für die Schweizer Tierhalterinnen und Tierhalter genügend Futtermittel verfügbar sein werden, die Produktepalette aber Einschränkungen erfahren wird», wird Joseph von Rotz, Leiter der Rohwarenbeschaffung bei Fenaco, zitiert. Man stelle zudem steigende Preise fest.

Dank einem internationalen Beschaffungsnetz und der engen Zusammenarbeit mit Produzenten und Handelspartnern könne man jedoch flexibel auf Veränderungen reagieren und die Versorgung der Kunden sicherstellen.

Weniger entspannt sehen die Junglandwirte die aktuelle Hitze. Die anhaltende Hitzewelle und die extreme Trockenheit stellten «zahlreiche Schweizer Landwirtschaftsbetriebe vor grosse wirtschaftliche Herausforderungen», heisst es in einer vom Schweizer Bauernverband am Donnerstag verbreiteten Mitteilung.

Die Junglandwirtinnen und Junglandwirte Schweiz fordern deshalb «faire Preise und gemeinsame Verantwortung» sowie «rasche Massnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette». Die ausserordentlichen Kosten der aktuellen Wetterlage dürften nicht allein von den Produzentinnen und Produzenten getragen werden.

(AWP)