Damit hat das seit März 2025 laufende Pilotprojekt die sogenannte Automatisierungsstufe Level 4 erreicht. Die Busse kreuzen dabei keine Rollwege von Flugzeugen. Zunächst finden die Fahrten allerdings rund vier Wochen lang ohne Passagiere statt. Danach sollen Mitarbeitende die Shuttles wieder nutzen können.

Die bisherigen Sicherheitsfahrer wurden für die Überwachung aus der Ferne ausgebildet. Sie können bei Bedarf eingreifen und sollen künftig mehrere Busse gleichzeitig überwachen können.

«Automatisiertes Fahren bedeutet nicht, dass Menschen verschwinden. Aber die Aufgaben verändern sich», sagte Flughafen-Innovationsmanager Raphael Glaesener. Die Flughafenbetreiberin sieht in der Automatisierung auch eine Möglichkeit, dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel zu begegnen.

In den vergangenen eineinhalb Jahren legten die beiden Fahrzeuge mehr als 15'000 Kilometer zurück. Der Betrieb ist zunächst bis Ende 2026 vorgesehen. Eine Fortführung wird mit den Projektpartnern geprüft. Die Erkenntnisse sollen zudem als Grundlage für weitere automatisierte Fahrzeuge am Flughafen dienen.

to/rw

(AWP)