Eine weitere Israelin erzählte dem Sender, sie habe Schreie im Flugzeug gehört und anschliessend viel Blut im Cockpit gesehen. «Es gab Momente, in denen wir dachten, dass wir das nicht lebend überstehen würden.»
Das israelische Nachrichtenportal «ynet» berichtete, der tatverdächtige Copilot stamme aus dem Oman. Dafür gab es aber zunächst keine offizielle Bestätigung. Zunächst hatte es geheissen, der Pilot sei russischer und der Copilot ukrainischer Herkunft.
Eine israelische Sprecherin bestätigte, der tatverdächtige Copilot werde gegenwärtig in Saudi-Arabien befragt. Laut Medienberichten geht man in Israel von einem möglichen versuchten Terroranschlag aus. Zunächst war nur von einem Streit unter den Piloten als Grund für die Notlandung in Saudi-Arabien berichtet worden. Rund 180 israelische Passagiere warten nun auf ihre Heimreise. Israel und Saudi-Arabien unterhalten keine diplomatischen Beziehungen./le/DP/jha
(AWP)
