Im zweiten Quartal stieg der Reingewinn gegenüber dem Vorjahr um 35 Prozent auf umgerechnet 1,5 Milliarden Franken. Damit übertraf Foxconn die Erwartungen von Analysten leicht. Der Umsatz legte von April bis Juni sogar um 41 Prozent auf umgerechnet 63,7 Milliarden Franken zu.

«KI-Infrastruktur ist der Wachstumsmotor», erklärte das Unternehmen am Mittwoch. Foxconn profitiert von den milliardenschweren Investitionen von Technologiekonzernen und Regierungen in Rechenzentren. Der weltgrösste Auftragsfertiger für Elektronik produziert unter anderem KI-Server für den US-Chiphersteller Nvidia.

Bekannt ist Foxconn vor allem als wichtiger Auftragsfertiger für Apple. Das auch unter dem Namen Hon Hai Precision Industry firmierende Unternehmen hat sein Geschäft in den vergangenen Jahren aber verstärkt auf KI-Server, Elektroautos und Roboter ausgeweitet.

Für das laufende Quartal erwartet Foxconn erneut ein starkes Wachstum. Auch für das Gesamtjahr zeigte sich der Konzern zuversichtlich. 2027 sollen die Investitionen weiter steigen, unter anderem in Taiwan, Mexiko, Vietnam und den USA. Dort will Foxconn seine Forschungs- und Produktionskapazitäten ausbauen.

(AWP)