Bei einem Treffen mit Premierminister Sébastien Lecornu forderte CGT-Chefin Sophie Binet ein Anheben des Mindestlohns um zehn Prozent, ein Einfrieren der Preise für Sprit und lebensnotwendige Güter und mehr Hilfen für Unternehmen, in denen Entlassungen drohten. Ausserdem sollten im zur Beratung anstehenden Haushalt für das kommende Jahr Kürzungen bei Sozialausgaben zurückgenommen werden. «Die Wut unter Jugendlichen, Arbeitnehmern und Rentnern ist riesig. Es sind entschiedene und sofortige Massnahmen erforderlich, um darauf zu reagieren», sagte Binet an den Premier gerichtet.

Die CGT-Chefin erklärte, dass Gewerkschafter sich auch an den angekündigten Demonstrationen am kommenden Samstag beteiligten, um dort, wo möglich, Demonstrationszüge in ihren roten Warnwesten zu begleiten und abzusichern. Am vergangenen Samstag waren landesweite Kundgebungen in Frankreich von massiven Ausschreitungen, Brandstiftungen und Plünderungen begleitet worden./evs/DP/he

(AWP)