In den drei Monaten bis Ende März trat Frankreichs Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorquartal auf der Stelle, wie das Statistikamt Insee am Donnerstag in Paris nach einer ersten Schätzung mitteilte.

Das BIP wurde den Angaben zufolge vom Aussenhandel und einer schwachen Binnennachfrage gebremst. Die französische Wirtschaft zeigte sich damit anfällig für Wachstums- und Inflations-Risiken, die vom Iran-Krieg ausgehen.

Analysten hatten für das erste Quartal im Schnitt mit einem unveränderten Wachstum in Höhe von 0,2 Prozent gerechnet. Im Sommer war das Bruttoinlandsprodukt noch um 0,6 Prozent gewachsen.

Auch im Jahresvergleich gab es eine Enttäuschung: In dieser Betrachtung legte das BIP im ersten Quartal nur um 1,1 Prozent zu. Hier war ein Anstieg von 1,3 Prozent erwartet worden.

(AWP)