Die Klausel in Nagles Vertrag soll so geändert werden, dass seine Aktien nicht verfallen, sollte er bei einer Übernahme Glencore verlassen. Für gewisse Aktienpositionen von Nagle sollen laut «FT» allerdings weiterhin Haltefristen gelten. Glencore wollte die Angaben gegenüber der «FT» nicht kommentieren.

Im Februar 2026 waren Fusionsgespräche zwischen Glencore und dem Bergbaukonzern Rio Tinto gescheitert. Bei einem Zusammenschluss wäre einer der grössten Rohstoffkonzerne der Welt entstanden. Die Verhandlungen scheiterten unter anderem an unterschiedlichen Vorstellungen über die Bewertung von Glencore und die künftige Konzernführung. Rio Tinto wollte sowohl den Verwaltungsratspräsidenten als auch den CEO des fusionierten Unternehmens stellen. Damit hätte Nagle seinen Posten verloren.

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(AWP)