Die UGT betonte, die Gewerkschaften würden das Problem der hohen Lebenshaltungskosten mit der Massenbewegung für bezahlbaren Wohnraum verbinden. «Die Löhne reichen nicht, um das Wohnen zu bezahlen und die Inflation auszugleichen», kritisierte die UGT. Ein genaues Datum des eintägigen Generalstreiks werde zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt, teilten beide Verbände mit.
Spaniens linker Regierungschef Pedro Sánchez hatte zuvor Neuwahlen ausgerufen, nachdem Dekrete seiner Regierung für mehr Mieterschutz im Parlament keine Mehrheit bekommen hatten. Seit vor knapp zwei Wochen die 87-jährige Mariacarmen Abascal von der Polizei zwangsweise aus ihrer Wohnung in Madrid geholt wurde, in der sie seit 70 Jahren lebte, demonstrieren Zehntausende immer wieder landesweit gegen hohe Mieten, fehlende Wohnungen und unzureichenden Schutz vor Zwangsräumungen. Der Mieterbund hatte dabei auch immer wieder einen Generalstreik gefordert./ro/DP/he
(AWP)
