«Taten statt bloss Worte, um die Gesundheit der Bauarbeiter zu schützen», brauche es, forderte die Unia am Montag vor den Medien. Eine Unia-Umfrage vom Juli bei rund 1000 Bauarbeitern aus verschiedenen Landesteilen habe gezeigt, dass Schutzvorkehrungen vielerorts nicht eingehalten wurden.
Bei zwei Dritteln der Bauarbeiter gab es keine Anpassung der Arbeitszeiten. Selbst bei 39 Grad arbeiteten die allermeisten den ganzen Tag. Über 80 Prozent der Baustellen machten keine regelmässigen Kühlpausen ab 33 Grad, wie von der Schweizerischen Unfallversicherung (Suva) vorgesehen. Nur jede dritte Baustelle verfügte über einen kühlen Pausenort.
Seit 2024 diskutierten Behörden, Suva, Sozialpartnern und Politik Verbesserung der Schutzbestimmungen bei Hitze. Es fehle aber an Kontrollen und Sanktionen.
(AWP)
