Vor diesem Hintergrund müsse es auch bei den Arbeitnehmern aufwärts gehen, teilte der Gewerkschaftsbund am Donnerstag mit. Höhere Löhne seien auch notwendig, um die Kaufkraft zu verteidigen.

Seit Jahren hinkten die Reallöhne der Produktivität hinterher. Wäre der mittlere Lohn entsprechend mitgewachsen, müsste er heute monatlich um 500 Franken höher liegen. Teilweise hätten die Lohnerhöhungen nicht einmal die Teuerung ausgeglichen, was insbesondere im Gesundheitswesen, im Gastgewerbe und in den Verkehrsbranchen der Fall sei.

Des Weiteren fordern die Gewerkschaften einen Mindestlohn von 5000 Franken monatlich für Arbeitnehmer mit Lehrabschluss. Rund ein Drittel von ihnen verdienten weniger, bei Frauen seien es gar 40 Prozent.

(AWP)