Eine angekündigte Intervention des US-Finanzministeriums am Anleihemarkt zeigt beim Goldpreis weiter Wirkung. Die Massnahme hat Ängste vor einem schwächeren Dollar entfacht und Investoren veranlasst, stärker auf Edelmetalle auszuweichen. So verstärkte sich die Nachfrage nach Gold.
Mit ihren am Mittwoch angekündigten Anleihekäufen will die US-Regierung die Renditen drücken und so den Schuldendienst günstiger machen. Der Preis für Gold, das keine Marktzinsen abwirft, ist seitdem um mehr als 300 Dollar je Feinunze gestiegen.
Mit der Angst der Anleger vor einer Abwertung des US-Dollars sehen Analysten vom New Yorker Fondsanbieter Global X ETFs weiter einen verstärkten Drang der Anleger hin zu Edelmetallen. Seit dem Rekordhoch des Goldpreises im Januar bei knapp 5.600 Dollar war die Notierung in der ersten Jahreshälfte zunächst stark gefallen. Im August hat dann aber eine deutliche Erholung eingesetzt./jkr/jsl/stw
(AWP)
