Containerumschlag mit China leicht gesunken
Wichtigster Partner im Containerverkehr ist weiterhin China. Obwohl der Umschlag um 3,4 Prozent gesunken ist, ist die Zahl der bewegten Container immer noch annähernd so gross wie die der fünf folgenden Partnerländer zusammen. Besonders deutlich fiel der Rückgang den Angaben zufolge beim Umschlag mit den USA aus (minus 13,5 Prozent). Erfreulich sei dagegen eine Zunahme des Handels unter anderem mit Singapur (plus 13,1 Prozent), Finnland (plus 24,7 Prozent) und Indien (plus 7,2 Prozent).
Vor allem der Iran-Krieg hat den Umschlag von flüssigem Massengut im Hamburger Hafen um 14 Prozent zurückgehen lassen. Der Druck auf die globalen Energiemärkte habe von April an zu geringeren Mineralölimporten und auch zu rückläufigen Biodiesel-Umschlägen geführt. Deutliche Zuwächse beim Erzimport und beim Getreideexport wirkten dem entgegen, so dass der Gesamtumschlag von Massengut mit 15,9 Millionen Tonnen nur um 1,1 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum lag.
Stückgutumschlag auch rückläufig
Deutlich stärker fiel der Ruckgang beim Umschlag konventionellen Stückguts aus. So sei im ersten Halbjahr bei einer Gesamtmenge von 535.000 Tonnen insbesondere aufgrund geringerer Stahlerzeugnisexporte ein deutliches Minus von 5,0 Prozent zu verzeichnen./klm/DP/jha
(AWP)
