Für die Periode von April bis September erwartet HBM auf Basis vorläufiger Zahlen einen Gewinn von rund 177 Millionen Franken, wie die Gesellschaft am Donnerstagabend mitteilte. Im Vorjahreszeitraum waren es 96 Millionen Franken gewesen.
Der Nettoinventarwert (NAV) je Aktie stieg dividendenbereinigt um 9,8 Prozent auf 297,30 Franken. Der Aktienkurs legte mit 7,8 Prozent auf 233,50 Franken etwas weniger stark zu. Damit notiert die Aktie rund 21 Prozent unter dem inneren Wert. Vor einem Jahr hatte der Abschlag noch 28 Prozent betragen.
Nach dem starken ersten Quartal sank der NAV im zweiten Jahresviertel allerdings um 2,9 Prozent. Grund waren rückläufige Kurse börsenkotierter Beteiligungen. Der stärkere US-Dollar wirkte sich dagegen positiv aus.
Den grössten Ergebnisbeitrag lieferten die privaten Beteiligungen mit 138 Millionen Franken. Alleine eine Finanzierungsrunde beim US-Biotechunternehmen Dren Bio führte zu einem Bewertungsgewinn von 74 Millionen. Die Übernahme von Curevo Vaccine durch den US-Pharmakonzern Eli Lilly steuerte weitere 32 Millionen bei.
Gegenläufig wirkten Wertberichtigungen auf mehreren privaten Beteiligungen von insgesamt 31 Millionen. Fünf Portfoliounternehmen schafften zudem den Sprung an die Börse.
Die börsenkotierten Beteiligungen trugen 107 Millionen Franken zum Ergebnis bei. Besonders positiv entwickelten sich Natera (+41 Mio. Fr.), Harmony Biosciences und Argenx (je rund 22 Mio.) sowie die indischen Beteiligungen (+37 Mio.). Belastungen kamen dagegen unter anderem von Cathay Biotech (-27 Mio.) und dem schweizerisch-amerikanischen Augenheilkunde-Unternehmen Oculis (-13 Mio.).
Die Zahlen sind noch ungeprüft. Den definitiven Halbjahresbericht will HBM Healthcare am 23. Oktober veröffentlichen.
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(AWP)
