Wie üblich stammt der Erlös nahezu vollständig aus dem Verkauf von Vyvgart. «Vyvgart ist das Fundament unseres Geschäfts und erzielt weiterhin starke Ergebnisse», sagte Chefin Karen Massey. Gleichzeitig böten sich derzeit noch erhebliche Wachstumsmöglichkeiten durch neue Anwendungsbereiche.

Analysten hatten zwar mit weniger Umsatz gerechnet, allerdings verfehlte das Unternehmen die Gewinnerwartungen am Markt: Das operative Ergebnis schwoll zwar im Vergleich zum Vorjahr im dritten Quartal um 40 Prozent auf 486 Millionen Dollar an, von Bloomberg befragte Experten hatten hingegen im Schnitt 551 Millionen Dollar auf dem Zettel.

Belastet wurden die Ergebnisse vor allem von gestiegenen Forschungs- und Vermarktungskosten. Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre ein Gewinn von 506 Millionen Dollar - ein Jahr zuvor hatte Argenx hier 344 Millionen US-Dollar ausgewiesen./tav/men/stk

(AWP)